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Aktuelle Ausstellungen und Veranstaltungen 2016

Schlemmen, Stöbern, Staunen

Das „Konstanzer Museumsfest“ lockt am Samstag, 16. Juli, von 11.30 Uhr bis 17 Uhr mit einer lebendigen Mischung aus Kunst, Kultur und erlesenen Gaumenfreuden.

Im Rosgartenmuseum, der Städtischen Wessenberg-Galerie und dem Hus-Haus kann bei freiem Eintritt in den Ausstellungen gestaunt, auf Flohmärkten gestöbert und im Innenhof geschlemmt werden. Die Städtischen Museen bieten Führungen durch die Sonderausstellungen „Das Tägermoos – Ein deutsches Stück Schweiz“ im Rosgartenmuseum und „Aufstand der Mauerblümchen. Verborgenes aus der Sammlung“ in der Städtischen Wessenberg-Galerie im Kulturzentrum am Münster an und geben Einblick in ihre Dauerausstellungen. Im Hus-Haus ist die Sonderausstellung „Hieronymus von Prag“ zu sehen.

Im romantischen Innenhof des Rosgartenmuseums steht „Alemannische Landküche“ auf dem Menu-Plan. Drei Spitzenköche der Gastronomenvereinigung „Die Konzilköche“ haben sich vom Tägermoos inspirieren lassen. Die beiden Konstanzer Maurizio Canestrini vom „Pinocchio“ und Manfred Hölzl von den „Konzilgaststätten“, sowie Jürgen Veeser vom „Adler“ in Wahlwies werden die Gaumen der Kunst- und Kulturfreunde verwöhnen.

Auch auf die Kleinen wartet ein spannendes Programm: Im offenen Atelier können Blumentöpfe künstlerisch und phantasievoll gestaltet werden.

Für Flohmarkt- und Schnäppchenliebhaber gibt es vor den Türen des Rogartenmuseums und im historischen Innenhof des Wessenberghauses die Museums-Flohmärkte. Sie laden zum Stöbern nach antiquarischen Büchern und regionalen Historika ein und bieten kleine und große Schätze aus Restbeständen der Museumsshops zu günstigen Preisen. Der Erlös kommt den Fördervereinen der Museen zu.

Laden Sie hier unseren Veranstaltungsflyer als PDF-Datei herunter.


Das Tägermoos - Ein deutsches Stück Schweiz
Sonderausstellung des Rosgartenmuseums Konstanz

Kooperationspartner: Gemeinde Tägerwilen, Gemeinde Gottlieben, Biotta AG

16. Juli bis 30. Dezember 2016

Seit Jahrhunderten bestimmt die deutsche Stadt Konstanz über ein kleines Stück Schweiz mit: Das so genannte „Tägermoos“, ein 150 Hektar großes Grünland mit Gemüsefeldern, Gewächshäusern, einem Badeplatz am Rhein und Kleingärten jenseits der Landesgrenze. Diese paradiesisch gelegene Exklave gehört der Stadt, liegt aber auf Schweizer Staatsgebiet. Konstanzer Gemüsegärtner aus dem traditionsreichen Stadtteil Paradies bestellen Felder in der Schweiz, fahren ohne Ausweis über die Grenze und zahlen deutsche Steuern.

Grundlage dieses staatsrechtlichen Kuriosums ist bis heute ein Staatsvertrag aus dem Jahr 1831.Die Ursprünge dieser einmaligen Grenzverhältnisse liegen jedoch weit zurück. Vor etwas mehr als 500 Jahren verlor die freie Reichs- und Bischofsstadt Konstanz ihr natürliches Hinterland: Die kriegerischen Eidgenossen hatten den Thurgau besetzt und nach dem so genannten „Schwaben- oder Schweizerkrieg“ ihrem Herrschaftsgebiet endgültig einverleibt. Damit rückten die Grenzen der Eidgenossenschaft bis an die äußeren Stadtmauern von Konstanz heran. Die Stadt behielt jedoch ihr Eigentum und die einfachen Hoheitsrechte über ihr verloren gegangenes Hinterland. Das Tägermoos wurde „Untertan zweier Herren“ und damit eine Quelle jahrhundertlanger Konflikte. In zwei Weltkriegen entfremdeten sich die Nachbarn, das Tägermoos drohte Konstanz 1945 gar verloren zu gehen.

Weithin berühmt wurde das äußerst fruchtbare Schwemmland durch den Gemüsebau der Bauern aus dem Konstanzer Stadtteil Paradies: Kohlköpfe, Zwiebeln und anderes Gemüse wurden schon im 18. Jahrhundert auf die Märkte der Nord- und Ostschweiz verschickt. Geräucherte Felchen und Blässhühner aus dem Seerhein galten als Spezialität auf deutschen und Schweizer Bürgertischen. Bis heute sind die teils in Bio-Qualität angebauten Gemüse-Erzeugnisse sehr gefragt, nicht zuletzt als Bestandteil der berühmten „Biotta“-Säfte, die am Rande des Tägermoos produziert werden.

Unsere Ausstellung stellt dieses wundersame deutsche Stück deutsch-schweizerischer Nachbarschaft vor: Auf Bildern früherer Künstler, auf einmaligen Fotodokumenten aus der Zeit um 1900 und in eindrücklichen Aufnahmen der heutigen Fotografin Hella Wolff-Seybold. Kuriose Gerätschaften der frühen Technisierung der Landwirtschaft und zeitlos spannende Geschichten um kriegerische Eidgenossen, mutige Thurgauerinnen, gefährlichen Sülibirrenmost, das große Schmuggeln und die tägliche Arbeit im Feld illustrieren das wechselvolle Leben beidseits der Grenze.

Zur Ausstellung erscheint im Südverlag Konstanz ein reich illustriertes, anschaulich geschriebenes Buch voller Geschichten über das Tägermoos, 192 Seiten, 19,90 €

Das Rahmenprogramm bietet u.a.:

„„Galgen und Gemüse“ -Historische Spaziergänge durch das Tägermoos mit Fischknusperli-Essen in der Badi Tägerwilen

„Stolze Bauerndörfer“ Historische Dorfspaziergänge in Tägerwilen und Gottlieben

„Geschichten aus dem Tägermoos“ Literarischer Abend im Bodman-Haus, Gottlieben


Erweiterung der Dauerausstellung, Teil I

Glaubenskämpfe, Kunst im 17. Jahrhundert, Aufbruch in die neue Zeit

Historische Räume mit unbekannten Spitzenstücken aus dem Depot neu gestaltet: Die Konstanzer Reformation und Gegenreformation, Lebenskultur und Kunsthandwerk des 17. Jahrhunderts. Die Revolution von 1848 und die Modernisierung von Konstanz bis 1865.


Unbekannter Künstler: Liebespaar mit Hund


Erweiterung der Dauerausstellung, Teil II

Neue Ein- und Ausblicke

Wiederherstellung historischer Räume des Museums

Die historische Guldinast-Stube entsteht in ihrer ursprünglichen Gestalt, ausgestattet als Schatzkammer mit Spitzenstücken der regionalen Kunst und des Kunsthandwerks des 16. - 18. Jahrhunderts. Der alte Täfersaal ersteht wieder als Präsentationsraum für die Kunst und die Lebenskultur des 18. und 19. Jahrhunderts am Bodensee: Ellenrieder, die Künstlerfamilie Mosbrugger, Möbel und Kunsthandwerk der Zeit in stimmungsvoller Umgebung.


Blick in den Ausstellungsraum
© Rosgartenmuseum Konstanz

Eine Stadt wird protestantisch: Die Konstanzer Reformation des 16. Jahrhunderts und die Gegenreformation, mit Kunstwerken und Zeugnissen dieser besonders bewegten Epoche der Stadtgeschichte. Neugestaltung des "Bischofszimmers".


Blick in den Ausstellungsraum
© Rosgartenmuseum Konstanz


Erweiterung der Dauerausstellung, Teil III

Bischof, Rat & Recht - Konstanz als Bischofs- und freie Reichsstadt

Ab 25. Mai 2012

Neugestaltung der Dauerausstellung zur spätmittelalterlichen und frühneuzeitlichen Geschichte


Blick in die Ausstellung
© Rosgartenmuseum Konstanz

Konstanz war einst die Hauptstadt des größten deutschen Bistums, als freie Reichsstadt ein kleines Staatswesen und eine europäische Handelsmetropole. Ein neu gestalteter Saal der Dauerausstellung lässt die bischöfliche und reichsstädtische Zeit, die zuweilen blutige Rechtspflege und die Nachbarschaft zu den Eidgenossen mit herausragenden Objekten und anschaulichen Geschichten lebendig werden. Mit Leihgaben aus dem Konstanzer Münsterschatz und eigenen Sammlungsbeständen. Zwei täuschend lebensecht wirkende Stadtbewohner des 16. Jahrhunderts begrüßen die Gäste: Der Stadtwächter Ueli und die Marktfrau Anna geben mit ihren originalgetreuen Gewändern und Gerätschaften einen spannenden Eindruck von Kleidung, Ausrüstung und Lebensalltag in der spätmittelalterlichen Reichsstadt.


Neugestaltung der Dauerausstellung Teil IV

Ab Juli 2013

„Eine Hauptstadt der Sünde"

Konstanz in Reformation und Gegenreformation

Fast ein Jahrhundert nach dem Feuertod des böhmischen Reformators Jan Hus während des Konzils (1415) in Konstanz erlangte die Stadt mit der Reformation noch einmal überregionale Bedeutung: Die Umgestaltung des Gemeinwesens zur „Heiligen Stadt" und die weite Bündnispolitik des Rats ließen Konstanz zu einem Zentrum der oberdeutsch-schweizerischen Reformation werden. Die Konstanzer „Zuchtordnung" von 1531, in der von der täglichen Kleidung bis zum Baden im See nahezu alle Lebensbereiche streng reglementiert wurden, gewann sogar Vorbildcharakter für andere Städte. Im Oktober 1548 kapitulierte das gänzlich isolierte Konstanz gegenüber dem katholischen Kaiser, die bisherige Reichsstadt wurde zur vorderösterreichischen Landstadt degradiert. Die nun einsetzende Gegenreformation restaurierte die alte Ordnung, Protestanten wurden vertrieben oder unter strenge Aufsicht gestellt. Im so genannten „Bischofszimmer" des Museums zeigen wir ausgesuchte Kunstobjekte der Zeit, Alltagsgegenstände und andere Zeugnisse dieser dramatischen Epoche in der Geschichte der bisherigen Reichs- und Bischofsstadt.


Blick in den Ausstellungsraum
© Rosgartenmuseum Konstanz


Themenführungen

Veranstaltungen und Termine 2016 sehen Sie hier.

... und das waren unsere vorherigen Ausstellungen:

Filmjubiläum 30 Jahre
LEBE KREUZ und sterbe quer
Ein Film von Douglas Wolfsperger
am 9. Dezember

"Das jüdische Konstanz. Blütezeit und Vernichtung"
16. Juli bis 30. Dezember 2015

Konstanz um 1414 - Städtischer Alltag zur Zeit des Konzils
27. April 2014 bis 04. Oktober 2015

Die Grenze im Krieg - Der Erste Weltkrieg am Bodensee
18. Juli bis 30. Dezember 2014

Spielzeugträume um 1900
1. Dezember 2013 bis 5. Januar 2014

Die Zeppelins - Eine Adelsfamilie am Bodensee
12. Juli bis 29. Dezember 2013

Einfach himmlisch! Die Malerin Marie Ellenrieder 1791 – 1863
17. Mai bis 25. August 2013

Schlösser am See
Schlösser, Burgen & Landsitze am westlichen Bodensee
21. Juli bis 30. Dezember 2012

Zauberhafte Spielzeugwelten
27. November 2011 bis 8. Januar 2012

Chapeau
Berühmte Kopfbedeckungen 1700 – 2000
23. Juli bis 30. Dezember 2011

Ewige Steine
Steinbildwerke aus dem spätmittelalterlichen Konstanz
16. April bis 30. Dezember 2011

Präkolumbische Kunst aus Costa Rica
23. Oktober 2010 bis 24. April (Ostersonntag) 2011

Die Welt im Topf
Kulturgeschichte der Bodensee-Küche
Sonderausstellung des Rosgartenmuseums Konstanz im Kulturzentrum am Münster
8. Juni bis 31. Oktober 2010

Konstanzer Köpfe
Portraits aus vier Jahrhunderten
Gemälde, Grafiken, Scherenschnitte aus der Sammlung des Rosgartenmuseums
22. Oktober 2009 bis 01. August 2010

"Sommer '39"
Alltagsleben am Anfang der Katastrophe
1. Juli 2009 bis 10. Januar 2010

"Menschen am Rande des Eises"
24. Oktober 2008 bis 12. April 2009

"Napoleon III. - Der Kaiser vom Bodensee"
20. April bis 19. Oktober 2008

"Marie Ellenrieder. Das graphische Werk"
26. Januar bis 28. September 2008

Türme, Tore, Wassergraben
25. Mai bis 30. Dezember 2007

Feuer & Flamme
150 Jahre Freiwillige Feuerwehr
22. Juni bis 30. September 2007

Hügelgräber in der Bodenseeregion
16.12.2006 bis 08.04.2007

Spielarten der Leidenschaft
Schenkungen an das Rosgartenmuseum 2000 bis 2005
1. September bis 12. November 2006

Konstanz und der Bodensee in frühen Photographien
Bilder aus der Sammlung Wolf (1860 - 1930)
21.04.2006 - 13. 08.2006

Verführung zum Flirt
Vielfalt in der Fächerkunst
17.12.2005 - 05.03.2006

Familienbande.
Konstanzer Familiengeschichte(n) aus vier Jahrhunderten.
12.06.2005 - 16.10.2005

Meisterwerke der Buchmalerei aus Konstanz
27.02.2005 - 17.04.2005

Die Krönung Kaiser Karls V.
13.11.2004 - 09.01.2005

Wenn Sie Fragen haben oder sich anmelden möchten, wenden Sie sich bitte an Frau Rita Frank, Telefon: +49 (0)7531 900 246.



Nachfragen? Ihr Kontakt:

Dr. Tobias Engelsing, Direktor der Städtischen Museen Konstanz
Tel. 07531 / 900-277 oder 246, E-Mail

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